Über Mich
VANESSA WALDHART

Die österreichische Koloratursopranistin wird insbesondere für ihre Höhe, Koloraturen und schauspielerische Darstellung von der Presse gelobt: „Hochexpressive Koloraturen“ (Süddeutsche Zeitung), „auch schwerste Passagen mit scheinbarer Mühelosigkeit“/„intensiv, ausgezeichnet bis in die Höhen“ (Opernmagazin), „mit betörenden Koloraturen“ (concerti), „souverän und stilsicher“/„komödiantisch trefflich und stimmlich im besten Sinne berührend süß“ (Opernwelt), „absolut präzise ausgekostete Koloraturen und sphärische Intonation“/„Die Entdeckung des Premierenabends“ (operablog.org), „leuchtende Stimme, geschmückt mit eleganten Koloraturen und eine schauspielerische Intensität“ (Kunst & Künste), „vokale Höhenakrobatik, die kein bisschen forciert, sondern imponierend natürlich daherkommt“ (MZ), „Perfekte Koloraturen, Attacke und melancholische Blütensprossen“ (Neue Musikzeitung), „Sehr ausdrucksstark und technisch perfekt“/„mit spielerisch leichter und virtuoser Höhe“ (klassikbegeistert), „glasklare Spitzentöne“ (Saarbrücker Zeitung), „mit sprühender Geläufigkeit“/„schauspielerisch und stimmlich mit großem Potential“ (FAZ), „erreicht furchtlos die schwierigsten Koloraturen“ (OperaNow), „ihre traumhafte Sopranstimme in allen Nuancen, silbrig, sonnenhell, präzise“ (WPR)…
Sie wurde beim 9. Concorso Lirico Internazionale Portofino von Dominique Meyer (Vorsitzender der Wettbewerbsjury) mit dem EVA KLEINITZ-PREIS ausgezeichnet und ist Finalistin des 9. Int. Renata Tebaldi-Wettbewerbs in San Marino. 2022 wurde sie für ihre herausragenden Leistungen als Nachwuchskünstlerin bei der Kritikerumfrage im Jahrbuch 2022 der »Opernwelt« nominiert.
Bereits während des Studiums sang die Tirolerin in der Inszenierung von Anthony Pilavachi die Blonde in Mozarts »Entführung aus dem Serail« an der Schlossoper Haldenstein (Schweiz), sowie Zerlina in »Don Giovanni« am Schlosstheater Schönbrunn Wien. Ihr erstes Festengagement erhielt sie an der Oper Halle, wo sie als Bastienne in Tobias Kratzers Inszenierung von Mozarts «Bastien und Bastienne» debütierte, und seit 2018/19 festes Ensemblemitglied ist.
Ihr Repertoire umfasst u.a. Partien wie Königin der Nacht in Mozarts »Zauberflöte« bei Edda Mosers „Festspiel der Deutschen Sprache“ Bad Lauchstädt, am Nationaltheater Sarajevo, im Schlosstheater Schönbrunn Wien, am Theater Chemnitz und der Oper Halle sowie dem Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin, Olympia in Offenbachs »Contes d’Hoffmann«, Adele in Strauß‘ »Fledermaus«, Rosina in Rossinis »Barbiere di Siviglia«, Musetta in Puccinis »La Bohème«, Eurydike in Offenbachs »Orpheus in der Unterwelt«, Oscar in Verdis »Ballo in maschera» und Titania in Brittens »Sommernachtstraum« an der Oper Halle, Fiakermilli in Strauss‘ »Arabella« am Aalto-Theater Essen, Konstanze in Mozarts »Entführung aus dem Serail« an der Kammeroper Schloss Rheinsberg, Susanna in Mozarts »Hochzeit des Figaro« und Ännchen in Webers »Der Freischütz« am Goethe-Theater Bad Lauchstädt, sowie Vitellia in Glucks »La clemenza di Tito« & Amore in Glucks «Paride ed Elena» bei den Gluck Festspielen im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth und dem Mozartfest Augsburg und Drusilla und Amore in Monteverdis »Incoronazione di Poppea« beim Grange Festival in England.
2019 feierte Vanessa Waldhart ihr von der Fachpresse gelobtes Debüt bei den Int. Händelfestspielen Halle als Cleopatra (»Julius Cäsar in Ägypten«) in der Regie von Peter Konwitschny. Weitere Partien dort waren seither Agilea in Martin G. Bergers Inszenierung von »Teseo«, Tochter Zion in Walter Sutcliffes szenischen Inszenierung der »Brockes Passion«, Atalanta in »Serse«, Dorinda in »Orlando«, sowie Poppea in »Agrippina«, mit der sie 2026 auch am Janáček-Theater in Brno gastierte und das von ARTE übertragen wird. 2026 gibt sie bei den Händelfestspielen Halle ihr Rollendebüt als Armida in Händels »Rinaldo«.
Vanessa Waldhart arbeitete mit Dirigenten wie René Jacobs, Attilio Cremonesi, Laurence Cummings, Ariane Matiakh, Václav Luks, Michael Hofstetter, Christian Curnyn, Tomáš Netopil, David Bates, Philippe Bach, Michael Francis, Werner Erhardt, Alessandro Bonato, Matthias Foremny, Fabrice Bollon, Andreas Wolf, Michael Wendeberg, Proinnsias O’Duinn, Nicola Valentini, Guido Mancusi, Peter Marschik, Christoph-Mathias Mueller, Peter Christian Feigel und José Miguel Esandi, mit Regisseuren wie Tobias Kratzer, Anthony Pilavachi, Peter Konwitschny, Isabel Ostermann, Martin G. Berger, Leonard Prinsloo, Beverly Blankenship, Igor Folwill, Patric Seibert-Wolf, Georg Quander, Walter Sutcliffe, Katharina Kastening und Louisa Proske sowie mit Orchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin und Collegium 1704 zusammen.

Im Lied- und Konzertbereich gastierte Vanessa in Carl Orffs «Carmina Burana» im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins, beim Grachtenfestival Amsterdam sowie in Innsbruck (Tirol). Sie gab einen Liederabend im Wiener Konzerthaus und sang als Sopransolistin in Pergolesis «Stabat mater», Händels «Messiah», «Il delirio amoroso», «Apollo e Dafne», Bachs «Magnificat in D-Dur», «Johannespassion» und «Weihnachtsoratorium», Mozarts «Exsultate Jubilate», «Krönungsmesse»und «Requiem», als Eva in Haydns «Die Schöpfung», Saint-Saëns »Oratorio de Noël«, Schweitzer‘s Polyxena beim Ekhof-Festival Gotha, das Sopransolo in Beethovens 9. Sinfonie und Mahlers 4. Sinfonie in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz.
Mehrfache Preise zeichnen die Sopranistin aus: Sie erhielt u.a. den 1. Preis (2. Sektion) beim 21. Int. Ferruccio Tagliavini-Gesangswettbewerb und gewann den „Dame Joan Sutherland – Prize“ als beste Sopranistin des gesamten Wettbewerbs. Weiters ist sie 1. Preisträgerin beim Wettbewerb „Musica Juventutis“, Preisträgerin des Gesangswettbewerbs der „Schlossoper Haldenstein“ 2017, Gold Prize-Winner des „Manhattan Int. Music Competition, Voice“ 2018, war Finalistin beim „Online Vocal Competition“ 2021 (Opera Tools) und Preisträgerin der „Kammeroper Schloss Rheinsberg“ 2022. Außerdem gewann sie Stipendien der Fohn-, Feeling- und Tokyo-Fundation.
Vanessa Waldhart kam früh mit Musik in Kontakt (Gesang, Klavier, Klaviertrio, Ballett). Während ihrer Schulzeit studierte sie am Tiroler Landeskonservatorium Gesang und schloss anschließend ihr Bachelor- und Masterstudium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Prof. Gabriele Lechner mit Auszeichnung ab. Meisterkurse führten sie zu Christa Ludwig, Krassimira Stoyanova, Brigitte Fassbaender, Margreet Honig und Edita Gruberová. Sie arbeitete mit Romelia Lichtenstein und wird derzeit von Nelly Miricioiu stimmlich betreut.

